Wir über uns

Im Jahre 1952 hatten Karl Weisenbach – Meister des Kraftfahrzeughandwerkes und Fahrlehrer sowie der damalige Adler Wirt Edwin Vogel eine Vision, und zwar die Gründung eines „Motorsportclubs“. Im seinerzeitigen Protokollbuch sind nachfolgende Gründungsmitglieder festgehalten:
Karl Weisenbach, Franz Satl, Erich Bosler, Edwin Vogel, Georg Heck, Hermann Heck, Otto Arnold, Otto Leipold, Josef Schlager, Hermann Schmitt, Erwin Koffler, Artur Bretzinger, Helmut Flasack, Ernst Wenzel.
Man nannte sich zu Beginn  „MSC Hardt“, Ortsgruppe Durmersheim und schloß sich nach langwierigen Verhandlungen dem Deutschen Motorsport-Verband (DMV) an. Zuerst veranstaltete man Verkehrserziehungsabende mit speziellen Filmvorführungen für interessierte Motorrad-, Motorroller- und Kraftfahrer, um diese mit den täglichen Gefahren im Straßenverkehr vertraut zu machen. Im Jahre 1953 unternahm man die erste Ausfahrt in die Gegend von Varnhalt. Mit einer stattlichen Anzahl von motorisierten Interessenten – 27 Motorräder, 4 Motorroller und 6 PKW’s – nahmen daran teil. Weitere Ausfahrten, Fuchsjagde sowie Filmabende folgten, die am Abend meistens bei einem gemütlichen Beisammensein ihren Abschluss fanden.

Bereits ein Jahr nach der Vereinsgründung wurde bei einer Werbeveranstaltung beim MSC Falke in Flehingen ein Motoballspiel ausgetragen. Dieses gab den Ausschlag, eine „Motoballabteilung“ zu gründen. Durch einen Zeitungsaufruf bat man um zur Verfügungstellung von älteren Motorrädern, die dann von einigen Idealisten zu „richtigen“ Motoballmaschinen umgebaut wurden. Immer mehr Motorsportinteressenten gesellten sich dazu und etliche Zusammenkünfte waren notwendig, um aus dem bisherigen „Club“ einen eingetragenen Verein zu gründen. Dies zog sich bis ins Frühjahr 1953 hin.

Der heutige Vereinsname wurde bereits 2 Jahre nach der Vereinsgründung in einer Generalversammlung mit großer Mehrheit abgeändert in:
            MSC Comet e.V. (DMV) Durmersheim
Genannt nach dem damals schnellsten Verkehrsflugzeug der zivilen Luftfahrt.


Design

 

 

 

Um dem Namen „Comet“ alle Ehre zu machen, arbeitete das damalige Motoballteam kräftig an sich. Dazu gehörten:

 


 

 

Tormann: Günter Koffler
Feldspieler:  Gerhard Fröhlich, Artur Bretzinger, Ewald Bertsch, Erwin Koffler, Edwin Schmitt und Hans Falk
Schiedsrichter und Trainer: J.F.X. Kranawetvogel
Die ersten Spiele wurden zunächst in der Sandgrube des Kieswerks Stürmlinger ausgetragen. Da sich dieses Gelände aber auf die Dauer als ungeeignet erwies, stellte man bei der Gemeinde einen Antrag auf zur Verfügungstellung eines entsprechenden Geländes. Im Herbst 1955 wurde uns dann die heutige Platzanlage von der Gemeinde Durmersheim zugewiesen. Zahlreiche Erdarbeiten, alles in Eigenregie, waren notwendig.

 Zur Erweiterung wurden noch Umkleideräume für Spieler, Gäste und Schiedsrichter sowie ein Abstellraum für notwendige Geräte geschaffen. Und endlich im Sommer 1956 konnte erstmals ein Motoballspiel in Durmersheim gegen den Motorsport-Club Karlsruhe ausgetragen werden.

 

 

 

 

Ab dem Jahr 1958 beteiligte sich der Comet an der Motoballverbandsrunde. Zu den Gegner gehörten u.a. Spöck, Untergrombach, Ludwigshafen, der Karlsruher Motorsport-Verein, Opladen, Lorsch und Groß-Rosseln/Saar. In diesem Jahr filmte auch das Deutsche Fernsehen zum ersten mal ein Motoballspiel, wovon dann Ausschnitte ausgestrahlt wurden.

Im Jahre 1959 stand unsere Mannschaft in der Verbandsrunde mit an der Spitze und hat es immerhin unter die letzten Vier gebracht. Im gleichen Jahr  wagte sich die Motoballmannschaft auch internationale Spiele auszutragen. Das erste fand im benachbarten Elsaß (Bitch) statt.

Bereits im Jahre 1960 gelang es unserer Mannschaft, erstmals den Titel
„Deutscher Motoball-Meister“ zu erringen. Und der Erfolg setzte sich fort in den Jahren 1961, 1964, 1966, 1971, 1975, 1976, 1977, 1979, 1980 und 1982. Fast immer im regelmäßigen Rhythmus von zwei Jahren.  Dann allerdings kam eine lange Pause, bis 1996 wieder ein Meistertitel geholt  werden konnte. Auch in den dazwischen liegenden Jahren bis heute gelang es keiner unserer Mannschaften mehr, diesen Meister-Titel nach Hause zu holen. Zwar spielte man immer in den play-offs mit, aber über das Viertel- bzw. Halbfinale kam man einfach nicht hinaus.

Doch die Verantwortlichen vom Verein sind zuversichtlich, mit unserem derzeitigen Mannschaftskader heuer wieder um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Nicht unerwähnt sollte noch bleiben, dass es beim MSC Comet seit vielen Jahren außer Motoball noch zwei Unterabteilungen gibt. Das Mofa-Event und die Kinder- und Jugendcrosser-Abteilung. In diesem Jahr findet das Mofa-Event nun bereits zum 15ten Mal statt und die Crosserabteilung kann auch bereits auf ca. 10 Jahre zurückblicken.


Veröffentlicht am 16.10.2012

Es ging um die Play-Offs ... anfeuern war angesagt ... und für den MSC Comet lief es wie geschmiert, wie Anita Kern der Redaktion von Hadt IN mit diesem kurzen Beitrag mitteilt ...

Comet-Bilanz des heutigen Tages:

Tore: 7
Gegentore: 0
Punkte: 3

Wasserflaschen: in Mengen
Eiswürfel: unzählbar

Ein großes Lob an die Spieler vom MBV Budel und dem MSC Comet sowie an die Schiedsrichter für die Leistungen bei diesem Wetter!


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